Umgestiegen

Ich habe es jetzt getan:Magellan eXplorist 710 Verpackung Nach sehr langem Zögern hat es mir mein Garmin Oregon 400t denn doch leicht gemacht.
Nicht nur, dass ich permanent an das Limit der speicherbaren Geocaches gestossen bin; Das Oregon nervt mich seit fünf Firmwareversionen damit, dass das Aufspielen neuer GPX-Dateien erst beim 3. bis 10. Mal funktioniert. Trotz intensiver Recherche im Internet habe ich das Problem leider nicht dauerhaft (ausser mit der zurückgespielten Originalsoftware vom Auslieferungszustand) beseitigen können. Schade, denn das Gerät konnte ich mittlerweile im Schlaf bedienen und es hat mir, wenn es erst einmal lief, immer gute Dienste geleistet.

Heute ist dann der Magellan eXplorist 710 angekommen und natürlich sofort unter die Lupe genommen worden (auf die technischen Details, welche überall nachzulesen sind, werde ich nicht weiter eingehen):

DMagellan eXplorist 710 Packungsinhaltie kleine Packung macht einen sehr aufgeräumten Eindruck.

Enthalten sind:

  • Gerät
  • Kurzanleitung
  • USB-Kabel
  • 2 AA Batterien
  • Gutschein für 30 Tage Premiummitgliedschaft bei geocaching.com

Als Erstes habe ich das Gerät einmal an den PC angeschlossen und als USB-Laufwerk verbunden. Damit war eine Datensicherung kein Problem, welche ich bei jedem neuen Gerät dringend empfehle!

Während der Sicherung konnte ich dann auch schon mal einen kleinen Blick auf die Verzeichnisstuktur werfen. Interessant sind wohl vor allem die beiden Verzeichnisse Geocaches und MAP. Im Geocaches-Verzeichnis liegt auch gleich eine GPX-Datei mit Caches in den USA. Diese habe ich schnell durch einen Export aus GSAK ersetzt. Nebenbei: Dieser ging auch völlig problemlos per "Export GPX/LOC File".

Für die restliche Sicherungszeit kam mir zunutze, dass ich gestern schon in freudiger Erwartung mit dem Programm Mobile Atlas Creator, welchen ich zum Glück noch in der Version 1.8 gefunden habe, welche noch ein Erstellen von Google Earth Satkarten erlaubt, Sateliten-Rasterkarten erstellt habe. Also die mit diesem Tool erzeugten Rasterkarten in das Verzeichnis MAP kopiert und dann das Gerät gestartet.

Der Start ging (inkl. Indizierung der >7000 Caches im GPX-File) mit einer geschätzten Minute recht flott. Für den ersten SatFix war dann vor der Tür nochmals eine Minute nötig.

Jetzt auf zum ersten Cache!

Magellan eXplorist 710 BatteriefachWie ich es mir schon gedacht hatte, sind die mitgelieferten Karten in keiner Weise für die Navigation durch Offroad-Gelände geeignet. Das macht aber nichts, denn es gibt bereits kostenloses Kartenmaterial auf www.maps4me.net und es ist eine TopoHD 2011 von Magellan angekündigt.
War für mich aber kein Problem, da ich mit den vorbereiteten Rasterkarten in offenem Gelände auch gut klargekommen bin.

Das Display ist gut ablesbar und gestochen scharf in der Darstellung. Bei Sonnenschein kann man meiner Meinung nach sogar auf die Hintergrundbeleuchtung verzichten, wenn man das Gerät so hält, dass die glatte Oberfläche nicht spiegelt.

Auf dem Weg zum Cache konnte ich schon ein paar Änderungen am Geocaching-Profil des eXploristen vornehmen.
Autozoom ist zwar nett, ich muss mich dann aber immer wieder neu auf der Karte orientieren. Also habe ich das ausgestellt.
Die beiden Hardwaretasten an der linken Gehäuseseite können auch mit Sonderfunktionen belegt werden. Eine davon habe ich mit der Funkiton "Cacheinfo" belegt, so dass ich immer schnell die nötigen Infos zu einem Cache auf dem Display habe.

Magellan eXplorist 710 und Garmin Oregon 400t im GrößenvergleichHeute soll ja durch den Sonnenwind die GPS-Navigation gestört sein - gemerkt habe ich davon nix. Am Nullpunkt angekommen (welcher mir mit einem akustischen Signal sowie einer Vibration des Gerätes mitgeteilt wurde) habe ich die Dose auch direkt gesehen (stand direkt darunter) und der 710er zeigte eine GPS-Genauigkeit von 4m an. So muss das sein!

Nach dem Papierlog dann auch im Gerät den Cache als gefunden markiert und wieder zurück an den PC.
In GSAK konnte ich mit dem gleichen Makro, welche ich schon beim Oregon genutzt habe (FieldNotesImportAndLog), problemlos den Fund markieren. Auch der Upload auf GC.com hat gut funktioniert.

Mittlerweile habe ich die Software des 710ers auf die Version 4.63 aktualisiert und die Touchempfindlichkeit ist nach meinem Gefühl noch einmal besser geworden (da bin ich vom Oregon ja nicht verwöhnt).

Bisher (nach einer Stunde Benutzung) kann ich also sagen: Ich bin rundum zufrieden!
Einzig den Karabiner vom Oregon vermisse ich. Aber der Bügel an der Geräteunterseite schreit ja geradezu nach einer kleinen Bastelei...

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