Geocaching

Geocachen mit GSAK - Teil 5 - Die Hauptansicht

In diesem Teil geht es nun endlich richtig los.
Wer bereits Daten in GSAK hat, kann direkt alles ausprobieren. Sind noch keine Daten (oder Testdaten) in GSAK, so bitte bei Teil 6 weitermachen - dort beschäftigen wir uns mit dem Datenimport.

Die Ansicht ist sehr variabel und kann nach individuellem Geschmack angepasst werden. Darauf werde ich später auch eingehen. Ich gehe in diesem Teil jedoch davon aus, dass GSAK sich so präsentiert, wie es nach der Installation ausschaut:

GSAK - Hauptfenster

Wie gehabt folgt hier die Erläuterung der Zahlmarkierungen oben:

Geocachen mit GSAK - Teil 4 - Die Grundeinstellungen (2)

Nachdem wir uns im letzten Teil mit einer Teilmaske der Optionen beschäftigt haben, werden wir heute ziemlich schnell die restlichen Options-Reiter abwickeln.

GSAK stellt die wesentlichen Cacheinformationen auch in der eigenen Umgebung dar:

GSAK - Listingdarstellung

Die Ansicht ist dabei in zwei Spalten gegliedert, in welcher untereinander unterschiedlichste Informationen dargestellt werden können. Im Beispiel oben beinhaltet die linke Spalte eine Art Kopf mit den Hauptinformationen, darunter die Cachebeschreibung, dann das Listing betreffende Verlinkungen, vorhandene Reisende etc.

Wie diese Ansicht aussehen soll, kann der User wesentlich im zweiten Optionsreiter "HTML" beeinflussen.

Geocachen mit GSAK - Teil 3 - Die Grundeinstellungen (1)

In diesem und im nächsten Teil werden die Optionen vorgestellt, welche man in den Einstellungen von GSAK hat.

Zu den Optionen gelangt man über das GSAK-Menü unter Extras/Optionen oder über die Tastenkombination STRG-A:
GSAK - Optionen

Es öffnet sich nun das Optionsfenster, welches über Reiter verschiedene Bereiche beinhaltet.

Geocachen mit GSAK - Ein Workshop

GSAK ist ein Windows-Programm, welches einem fast grenzenlos bei der Verwaltung von Geocaches unterstützt (Geocaching Swiss Army Knife halt).

Aufgrund der Fülle an Funktionen stand ich am Anfang meiner Geocacher-"Karriere" vor mehr Fragezeichen als ich verkraften konnte. Und so ist das Tool erst einmal für ein paar Jahre vom Rechner geflogen. Nun möchte ich es aber keinesfalls mehr missen und frage mich, wie ich das alles früher ohne GSAK bewerkstelligt habe. Antwort: Manuell oder gar nicht!

Damit Neueinsteiger etwas früher am Nutzen von GSAK teilhaben können und nicht mehr vor einer vermeintlichen D5-Herausforderung bei der sinnvollen Benutzung stehen, will ich hier einen kleinen Leitfaden ins Netz stellen. Vielleicht hilft es ja dem Einen oder Anderen beim Einstieg in dieses mächtige Hilfsmittel...

Hier die Übersicht über die einzelnen Teile:

Geocachen mit GSAK - Teil 1 - Die Installation
Geocachen mit GSAK - Teil 2 - Die Registration
Geocachen mit GSAK - Teil 3 - Die Grundeinstellungen (1)
Geocachen mit GSAK - Teil 4 - Die Grundeinstellungen (2)
Geocachen mit GSAK - Teil 5 - Die Hauptansicht
Geocachen mit GSAK - Teil 6 - Datenimport via Schnittstelle (API)
Geocachen mit GSAK - Teil 7 - Datenimport via Pocket Query (PQ)
Geocachen mit GSAK - Teil 8 - Filtern

Geocachen mit GSAK - Teil 1 - Die Installation

Ja, es ist ein mächtiges Tool. Und: Ja, es kann am Anfang schon recht abweisend sein Zunge raus

Auch ich habe mich beim ersten Anlauf vom erschlagenden Funktionsumfang abschrecken lassen. Jetzt möchte ich GSAK aber keinesfalls mehr missen wollen.

Um die Hürde für Einsteiger etwas niedriger zu gestalten, habe ich mich erschlossen, hier einen kleinen "Workshop" zu GSAK ins Netz zu stellen. Hierbei schildere ich, wie ich GSAK nutze. Es mag sicherlich auch andere (vielleicht sogar bessere) Möglichkeiten der Nutzung geben. In diesen Fällen bin ich für entsprechende Kommentare dankbar.

OSM-Game

In den Jahren ist aus OSM (Open Street Map) ein richtig brauchbares Projekt geworden. Waren zu meinen Anfangszeiten vor ca. 6 Jahren noch relativ viel weiße Flächen auf den Landkarten vorhanden, so sieht das jetzt (fast) deutschlandweit anders aus: Das Kartenmaterial ist eine ernstzunehmende Konkurrenz zu den eigenen Karten von Garmin & Co geworden.


Aber es geht - wie eigentlich ja immer - noch besser:

Um die vorhandenen Informationen noch weiter zu komplettieren gibt es immer neue Tools.

Das erste Mal bin ich mit soetwas über das grüne Forum in Berührung gekommen. Mit YAPIS können schon sehr bequem POIs erstellt werden.


Und nun gibt es ein neues und noch bequemeres Tool, welches den Ansatz eines Spiels hat: Mit Kort können hier blitzschnell auf dem Smartphone fehlende Infos auf der OSM-Karte nachgetragen werden. Z. B. können so Straßennamen, Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Restaurantnamen der Umgebung erfasst werden. Für jede Erfassung bekommt man Punkte. Von anderen Usern erfasste Einträge können bestätigt oder als falsch markiert werden. Auch dafür bekommt man Punkte.

 

Wer schnell dabei ist, der kann noch fix etwas für sein Ego tun und abseits der Geocaching-Punkte recht schnell an die "Tabellenspitze" gelangen: Kort

 

Kort

Ratehaken

Die meisten Geocacher haben wohl ein zwiegespaltenes Verhältnis zu Mysterycaches.

Das ging mir eine ganze Weile auch so. Nun habe ich aber für mich die ideale Art des Umgangs damit gefunden:

Als Sucher schaue ich mir neu publizierte Mysteries ca. eine Minute lang an. Habe ich dann eine Idee, wie die Lösung aussieht oder zumindest einen Ansatz, so widme ich sehr gern auch mehr Zeit zum Finden der Koordinaten. Habe ich keine Idee, so bin ich nicht traurig, ärgere mich oder werde wütend auf den Owner, sondern setze den Cache auf die Ignorelist.

Als Owner habe ich Mysteries schätzen gelernt: Sie ermöglichen es recht einfach die Anzahl der Suchenden am Nullpunkt einzuschränken. Dies tut an vielen Stellen der Natur gut, da der Ansturm auf Tradis doch mittlerweile deutlich höher ist als noch vor ein paar Jahren.

Unterm Strich sollte jedoch meiner Meinung nach beim Hobby Geocaching der Outdoor-Teil mehr Zeit in Anspruch nehmen als das Rätseln am Rechner.

Tftc

Ich muss mir gerade mal ein wenig den Frust von der Seele schreiben:

Vor ein paar Tagen habe ich den Cache Donnerschild gefunden. Genau das, was mir am Geocaching Spass macht: Ein versteckter Gedenkstein, den ich ohne diese Dose nicht kennengelernt hätte mit einer netten Small-Dose.

Ich hatte ihn noch auf der Watchlist und habe nun 3x hintereinander ein Foundlog mit "TFTC" bekommen. Fällt einem hier wirklich nicht mehr ein? Zeigt man so seine Dankbarkeit dem Owner gegenüber?

Mit aus diesem Grund habe ich fast keine aktiven Dose mehr liegen - der Owner 'lebt' von netten Logs. Ich lese wirklich jedes Log, das ich bekomme, und freue mich besonders über einen netten Satz, der über das Danke hinaus geht.

Wo loggen solche "Cacher" denn wohl ihr TFTC, wenn keiner mehr Lust zum Verstecken hat?

So, das musste mal raus...

 

PS: Habe die Cacher mal angeschrieben - bin gespannt auf die Reaktion.

Neuzugänge

Heute sind zwei neue Coins für die Sammlung eingetroffen:

Bayern Coin

Titanic Coin

Klar, dass keine der beiden Coins reisen wird :-)