GSAK - Der Einstieg

Lange habe ich mich gewehrt - nun bin ich doch umgestiegen und auch Nutzer von GSAK.GSAK

Im Jahr 2007 habe ich mich schon einmal kurz mit dem Geocaching Swiss Army Knife beschäftigt, es aber als zu gewöhnungsbedürftig in der Bedienung schnell wieder beiseite gelegt. Die Folge war: "Da programmiere ich mir doch lieber mein eigenes Tool..."
Gesagt, getan. Hat auch lange gute Dienste geleistet und hatte schliesslich auch einen recht hohen Funktionsumfang, aber letztendlich fehlt mir die Zeit, ständig Anpassungen zu machen. Also: Ein neue Chance für GSAK.

Die Bedienung ist (kann auch ein subjektiver Eindruck sein) seit meinem ersten Versuch besser geworden. Trotzdem ist der Einstieg nicht so ganz einfach, weshalb ich hier in loser Folge ein paar kurze Anleitungen geben möchte wie ich GSAK nutze und konfiguriere.

Grundsätlich sollte eine Premium-Mitgliedschaft bei geocaching.com vorliegen. Es gibt natürlich auch Möglichkeiten, die benötigten Daten auf der Intenetseite zu spidern, das ist aber gegen die Nutzungsbedinungen von geocaching.com und kann dazu führen, dann ein Login auf einmal nicht mehr möglich ist, da das entsprechende Konto gebannt wurde.

Nach dem Download und der Installation hat man die Möglichkeit, mit einer Beispiel-Datenbank zu spielen, oder gleich eine neue Datenbank anzulegen.
Der nächste Schritt sollte sein, aktuelle Pocket Queries in die Datenbank zu laden. Dies kann über den Menüpunkt File/Load GPX/LOC/ZIP erfolgen (bei mir mit dem Tastenkürzel Ctrl+O belegt, dies kann aber beliebig angepasst werden. Das wird Thema eines der nächsten Beiträge sein). In dem auftauchenden Dialog können/müssen nun diverse Angaben gemacht werden:

GSAK Load PQ

In der ersten Zeile ist der Pfad zur entsprechenden GPX-Datei bzw. einem Verzeichnis mit einer solchen (auch in gezippter Form) anzugeben (hier "C:\Users\Thomas\Desktop\GPX\*.*"); In der Zeile darunter erscheint eine Auswahl der zuletzt genutzten Dateien - hier kann dann schnell einer der letzten Pfade genutzt werden.
In der nächsten Zeile ist die Datenbank anzugeben, in welche die Daten kopiert werden sollen. Mit GSAK kann man folglich verschiedene Datenbanken für unterschiedliche Zwecke (z.B. Urlaubsfahrten) vorhalten.
Das Flag "Use defaults" setzt im unteren Bereich einen gewissen Standard. Möchte man einfach nur die Daten importieren, so reicht es, hier das Häkchen zu setzen. Ansonsten hat man noch die folgenden Anpassungsmöglichkeiten:
Database update options: Sollen nur neuere, alle, bestehende oder neue Daten importiert werden?
How to handle the...: Wie sollen zusätzlich angegebene Wegepunkte verarbeitet werden? Gar nicht, als normale Wegepunkte oder als Unterwegpunkte?
Clear database before loading: Nur auswählen, wenn die Datenbank vor dem Import komplett gelöscht werden soll!
Found status update option: Hiermit kann eingestellt werden, wie mit Fund-Logs aus den GPX-Dateien umgegangen werden soll.
Delete file(s) when finished: GPX-Datei nach dem Import löschen.
Keep current cache focus: Den aktuell in der Datenbank ausgewählten Cache nach dem Import wieder markieren.
User Flag: Soll das User Flag (Cachemarkierung, nach welcher dann später z.B. gefiltert werden kann) für bearbeitete Caches gesetzt werden?
Load Type: Ist ein Ordner oder eine Datei angegeben?
Decode HTML entries: HTML wird in entsprechende ANSI-Zeichen umgesetzt.
Found Symbol: Symbolname, mit welchem in der GPX-Datei Fund-Logs markiert werden.
Update symbol
: Update der Symbole durchführen (wenn diese manuell angepasst wurden, sollte diese Option ausgestellt werden).
County update:Nach dem Import kann das County-Feld (entspricht dem Landkreis) gefüllt werden. Das "B" steht hier für "Nur bearbeiten, wenn das Feld leer ist".
State update: Nach dem Import kann auch das State-Feld (entspricht dem Bundesland) gefüllt werden.
Lock fields: Hier hat man die Möglichkeit, Felder in der Datenbank anzugeben, welche beim Import nicht verändert werden sollen.

Mittels "Save" kann man nun die Einstellungen unter einem frei vergebbaren Namen abspeichern und beim nächsten Import wieder über die nebenstehende Drop-Down-Box auswählen. So kann man sich verschiedene Imports für unterschiedliche Anlässe erstellen.

Ein Klick auf den OK-Button führt nun den Import entsprechend aus und die Daten sollten danach im Hauptfenster erscheinen.

Auf die gleiche Weise kann man nun auch die "My Finds"-PQ importieren um so alle bereits gefundenen Caches zu importieren.
Man könnte sich fragen, wozu das gut sein soll - die brauchen doch nicht mehr verwaltet zu werden. Stimmt, aber wenn man auch eine hübsche Statistik in seinem Profil haben möchte, dann braucht man natürlich entsprechende Daten :-)

Im nächsten Beitrag geht es dann um das Installieren und Benutzen von Makros.

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