Geocachen mit GSAK - Teil 6 - Datenimport via Schnittstelle (API)

Bevor wir aktuelle und reale Daten in die Datenbank importieren, sollten wir gegebenenfalls vorhandene Testdaten (von der Installation) löschen. Dazu im Menü den Punkt Datenbank -> Alle Wegepunkte löschen auswählen und die folgende Sicherheitsabfrage bestätigen. Nun ist die Datenbank leer Lachend

Eine Möglichkeit, Daten in GSAK hereinzubekommen, ist der Import von Geocaches über die API (Schnittstelle) von geocaching.com. Dazu muss GSAK allerdings erst einmal autorisiert werden, für einen bestimmten User auf die Daten online zugreifen zu dürfen. Weiter ist eine Premium-Mitgliedschaft (kostet aktuell 30 $ pro Jahr) bei geocaching.com ratsam, da ansonsten nur drei Caches pro Tag mit allen Informationen geladen werden dürfen.

Zum Autorisieren wird man beim ersten Aufruf der Schnittstelle automatisch aufgefordert:
Wählt man z. B. den Menüpunkt Geocaching.com-Zugriff -> Geocaches abrufen, so wird eine Verbindung zu GC.com aufgebaut und man landet im Login-Screen der Webseite:
GSAK - API Zugriff erlauben

Hier jetzt ganz normal mit Usernamen und Kennwort einloggen und auf der darauf folgende Seite mit "Allow Access" den Zugriff für GSAK freischalten:
GSAK - API Zugriff autorisieren

Und das war's schon!
Die Freischaltung wird jetzt noch einmal bestätigt und dann öffnet sich das Fenster, mit welchem wir uns jetzt etwas beschäftigen möchten:

GSAK - Caches via API laden

(1) Bezugspunkt

Hier kann gewählt werden, ob alle Caches innerhalb eines Kreises oder Rechtecks auf einer Karte, oder aber Caches über ihren GC-Code geladen werden soll. Bei Wahl von Kreis oder Rechteck geht es weiter bei der...

(2) Google Map Karte

Ein Klick auf diesen Button erspart das manuelle Eingeben von Koordinaten etc. links daneben und öffnet ein weiteres Fenster:

GSAK - API - Kartentool

Die Karte kann verschoben und der Maßstab geändert werden, wie man dies von der Goolge-Karte her kennt.
Der ausgewählte Kartenausschnitt, aus welchem die Caches geladen werden sollen, ist violett/blau hervorgehoben. Der Kreismittelpunkt (1) kann mit der Maus einfach verschoben werden und der Radius ebenfalls durch ein Ziehen des Pfeils (2).

Im Bereich (3) kann nach einem Ort gesucht werden (in das leere Feld neben "Find Location" einen Ortsnamen eingeben und auf "Find Location" klicken) und nach passender Bereichsauswahl die Werte mit Klick auf "Return Coordinates" zurück in das Abruffenster übernommen werden.

Die Auswahl bei Wahl eines Rechtecks als Markierung ist ähnlich, nur haben wir hier zwei Pfeile in gegenüberliegenden Ecken der Auswahlmarkierung.

Möchte man nur einige Caches über ihren GC-Code laden, so ändert sich die Ansicht etwas und man erhält ein Feld, in welchem maximal 30 GC-Codes, jeweils durch ein Komma getrennt, eingegeben werden können.

(3) Anzahl-Filter

In dieser Zeile kann die Anzahl der Caches, welche geladen werden sollen, und die Anzahl der herunterzuladenden Logs pro Cache, angegeben werden.

(4) Gefunden/Deaktiviert

Hier kann angegeben werden, ob gefundene oder deaktivierte Caches mit beim Herunterladen berücksichtigt werden sollen.

(5) Behältergröße

Möchte man zum Beispiel nur Micros suchen, so sollte hier zunächst ein Klick links auf den Button "- alle" erfolgen, und dann das Häkchen bei "Micro" gesetzt werden. Dadurch werden zunächst alle Hächken in diesem Bereich entfernt und danach nur das bei Micros gesetzt. Alle anderen Cachegrößen werden beim Download dann nicht berücksichtigt.

(6) Cachetypen

In diesem Bereich können (ähnliche Handhabung wie in Bereich (5)) die herunterzuladenden Cachetypen eingestellt werden.

(7) D- und T-Wertungsfilter

Hier kann man seine Vorlieben bei Schwierigkeit und Gelände berücksichtigen. Es handelt sich um Von-Bis-Filter. Möchte ich nur Caches mit der Schwierigkeit 1 herunterladen, so muss bei "Schwierigkeit" "1.0" - "1.0" angegeben werden.

(8) Einstellungsspeicher

Die oben angegebenen Filter können gespeichert und später wieder abgerufen werden.
Zum Speichern einfach in Bereich (8) auf "Speichern" klicken und einen aussagekräftigen Namen für diesen Filter vergeben (z. B. "Micros mit D1"). Ist der Name schon vorhanden, erfolgt eine Nachfrage, ob man den bereits früher gespeicherten Filter überschreiben möchte.
Zum Laden von vorher gespeicherten Filtereinstellungen diese einfach über die Drop-Down-Box "...zuletzt verwendet" öffnen.
Zum Löschen von gespeicherten Filtereinstellungen auf "Löschen" klicken und im dann folgenden Fenster die zu löschenden Einträge mit Häkchen markieren, bevor der Klick auf "Löschen" diese Einträge dann entfernt.

Schlußendlich kann man dann mit Klick auf "OK" alle Caches, welche den obigen Filtereinstellungen entsprechen, über die Schnittestelle laden. Dabei ist nur zu berücksichtigen, dass Premium-Mitglieder bei GC.com innerhalb von 24 Stunden max. 6000 vollständige Caches herunterladen dürfen. Wieviele Abrufe man aktuell noch zur Verfügung hat, liefert ein Klick auf den Button "Bilanz" zutage:
GSAK - API Bilanz
Hier stehen aktuell noch 5672 ausführliche API-Aufrufe und 10000 reduzierte Aufrufe zur Verfügung. Reduzierte Aufrufe liefern nur den Cachenamen, die Koordinaten und den Cachetyp. Ob man volle oder reduzierte Infos abrufen möchte, kann man im Abruffenster unter dem Reiter "Erweitert" auswählen:

GSAK - API Erweitert

Weiter kann hier noch gefiltert werden nach:

  • bestimmten Ownern (oder bestimmte Owner ausgeschlossen werden)
  • Caches, welche bisher nicht von einem anderen User gefunden wurden (schön für die Planung gemeinsamer Touren)
  • Anzahl der bisher erhaltenen Favoritenpunkten

Unter "Einstellungen" kann angegeben werden, wie mit den übermittelten Daten verfahren werden soll. Im Normalfall muss hier nichts geändert werden. Auf das Einstellungsfenster werden wir aber in einem der nächsten Teile noch näher eingehen.

 

Herzlichen Glückwunsch!
Jetzt sollten die ersten Live-Cachedaten in GSAK vorhanden sein.

Im nächsten Teil werden wir uns mit dem Import über Pocket-Queries beschäftigen.

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