Geocachen mit GSAK - Teil 4 - Die Grundeinstellungen (2)

Nachdem wir uns im letzten Teil mit einer Teilmaske der Optionen beschäftigt haben, werden wir heute ziemlich schnell die restlichen Options-Reiter abwickeln.

GSAK stellt die wesentlichen Cacheinformationen auch in der eigenen Umgebung dar:

GSAK - Listingdarstellung

Die Ansicht ist dabei in zwei Spalten gegliedert, in welcher untereinander unterschiedlichste Informationen dargestellt werden können. Im Beispiel oben beinhaltet die linke Spalte eine Art Kopf mit den Hauptinformationen, darunter die Cachebeschreibung, dann das Listing betreffende Verlinkungen, vorhandene Reisende etc.

Wie diese Ansicht aussehen soll, kann der User wesentlich im zweiten Optionsreiter "HTML" beeinflussen.

GSAK - Optionen - HTML-Darstellung

Oben sind wieder einige Bereiche mit Ziffern gekennzeichnet, welche jetzt erläutert werden:

(1) Layout anpassen

Mit Klick auf diesen Button öffnet sich ein weiteres Fenster, in welchem man festlegen kann, welche Informationen an welcher Stelle in der internen Listingdarstellung angezeigt werden solen:

GSAK - Optionen - Grundlayout

Unter Positionierung kann man einzelne Felder einfach mit der Maus in den Spalten (bzw. wenn diese Informationen nicht dargestellt werden sollen, in den Bereich "Verfügbare Felder") verschieben. Die Reihenfolge innerhalb der Spalten kann man jeweils mit den Pfeilen ändern. Eine besondere Funktion hat hierbei das Feld "Spezialfunktion", auf welches weiter unten eingegangen wird.

Rechts daneben kann beeinflusst werden, welche Unterwegpunkt-Infos man ausgegeben bekommen möchte.

Im unteren Bereich können die Farben geändert werden.

(2) Ja/Nein-Optionen

Unter dem Layout-Button befinden sich diverse Checkboxen, welche eigentlich selbsterklärend sind. Einzig die erste Auswahl ("Benutzerdefinierte Daten aufräumen") mag dem Neuuser nichts sagen.
GSAK bietet die Möglichkeit, beliebig viele eigene Felder anzulegen. Dies kann sinnvoll sein, um Spezialinformationen zu hinterlegen (GC-Vote-Bewertung; Wie war das Wetter beim Loggen?; Verteilung von Caches auf verschiedene Touren; ...)
Bei aktivierter Funktion "Benutzerdefinierte Daten aufräumen" zeigt GSAK diese Informationen in der Listingdarstellung nur dann an, wenn sie nicht dem definiertem Standardwert entsprechen. Dies kann unter Umständen viel Platz sparen.

(3) Google Map Einstellungen

In diesem Bereich kann die Darstellung der Google Maps Karte im Listing verändert werden. Beeinflussen kann man die Höhe der Karte, den benutzten Icon-Satz (wie werden Caches dargestellt?) und ob MyTopo-Karten angeboten werden sollen.

Die Iconsätze sehen nur minimal unterschiedlich aus:
GSAK - Iconsätze

(4) Format bei "Offline zeigen"

GSAK kann das interne Cachelisting auch im Standardbrowser anzeigen. Mit dieser Drop-Down-Box kann die dafür zu nutzende Ansicht ausgewählt werden. Dies lässt vermuten, dass GSAK mehrere unterschiedliche Ansichten beherrscht, was auch korrekt ist. Da kommen wir aber erst zu einem späteren Zeitpunkt hin.

(5) Loganzahl

Hier kann die Anzahl der Logs in der Anzeige begrenzt werden.

(6) Spezialfunktion

In diesem Feld kann angegeben werden, welche Informationen im Bereich "Spezialfunktion" des Cachelistings dargestellt werden. Hiermit ist es möglich, auf sämtliche Datenbankfelder zuzugreifen (wie, werden wir in einem späteren Teil lernen) oder sogar ein Makro für die Ausgabe zu nutzen.
Dies ist eher etwas für Fortgeschrittene, aber am Ende dieses kleinen Tutorials werdet Ihr in der Lage sein, das Feld zu nutzen.

(7) Benutzer URL

Im Cachelistingbeispiel ganz oben haben wir gesehen, dass dort in der linken Spalte Benutzer-Links erscheinen. An dieser Stelle kann nun festgelegt werden, welche dies sein sollen.

Vorausgefüllt sind schon eine Menge Beispiele. Zum Tragen kommen aber nur die Zeilen, welche ein Ausrufezeichen vorangestellt haben.
Das Format ist hier: [!][Text, welcher angezeigt werden soll]=[Verlinkung]

An den Beispielen kann man auch schon erahnen, wie auf die Datenbankfelder zugegriffen werden kann: Das "%code" wird beispielsweise durch den GC-Code des Caches ersetzt.

 

Der nächste Reiter "Orte" ist ebenfalls schnell erklärt:
In GSAK kann man die Anzeige auf verschiedene Orte zentrieren. Im Feld dieses Reiters kann man beliebig viele dieser Orte definieren. Dies erfolgt durch eine Zeile mit Ortsnamen und, getrennt durch ein Komma, den zugehörigen Koordinaten.
Eine Zeile "Home, N52 01.234 E10 45.678" fügt einen Ort mit Namen "Home" und den angegebenen Koordinaten hinzu. Bei den Koordinaten versteht GSAK die unterschiedlichsten Formate.

 

Im Reiter "Anzeige" können die Felder ausgewählt werden, welche in der Ansicht von GSAK angezeigt werden sollen. Dabei werden links die Standardfelder zur Auswahl angezeigt (die, welche GSAK von Haus aus kennt) und rechts die vom User selbst angelegten Felder (dieser Bereich ist am Anfang aus diesem Grund auch leer).

Unten können noch das Verhalten bei Spalten, welche zu schmal sind um den Inhalt komplett darzustellen, die Maßeinheit für Höhenangaben ("M"=Meter, "F"=Feet) sowie das Anzeigeformat der Koordinaten (Standard sollte hier "Dezimal-Minuten" sein) eingestellt werden.

 

Der Reiter "Abkürzungen" ist für deutsche Nutzer wahrscheinlich nicht so interessant. Mit dieser Funktion können die Namen von Bundesstaaten beim Importieren in GSAK abgekürzt oder ersetzt werden.

 

Im Reiter "Schnellwahltasten" kann vielen Funktionen in GSAK eine Tastenkombination zugewiesen werden.

Möchte man einer Funktion eine Tastenkombination zuweisen, so muss die Funktion zunächst im linken Bereich gesucht werden. Ebenso muss man sich die gewünschte Tastenkombination in der rechten Spalte heraussuchen. Nun einfach diese Tastenkombination in der rechten Liste mit der Maus "schnappen" und auf die zu belegende Funktion im linken Bereich "fallenlassen".
Ein Entfernen funktioniert in umgekehrter Reihenfolge.

 

Der letzte Reiter "Erweitert" kann zunächst einmal unbeachtet bleiben. Einzig die Funktion "Versionsprüfung" ist hier am Anfang interessant, da GSAK so immer auf dem neusten Programmstand bleiben kann:

GSAK - Updateeinstellungen

Die Überprüfung sollte einmal täglich erfolgen.
Ist das Häkchen vor "Auch auf 'Patches' prüfen" aktiviert, so werden auch kleinere Updates installiert. Dies kann streckenweise täglich sein und ist für den normalen Anwender nicht unbedingt nötig.
Ist ein Update vorhanden, so wird kurz nach dem Programmstart ein kleines fenster rechts unten eingeblendet:
GSAK - Updateinfo

Man ann das Fenster ignorieren, wegklicken, Infos zum Update nach einem Klick auf "hier" erhalten, oder per Klick auf "installieren" das Update durchführen.
Das obige Beispiel zeigt ein kleines Patch-Update ("Kleines" Update).

 

So, das war jetzt eine Menge Theorie! Im nächsten Teil geht es dann endlich mit der eigentlichen Benutzung los - wir beschäftigen uns da mit der Hauptmaske von GSAK.

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