Geocachen mit GSAK - Teil 3 - Die Grundeinstellungen (1)

In diesem und im nächsten Teil werden die Optionen vorgestellt, welche man in den Einstellungen von GSAK hat.

Zu den Optionen gelangt man über das GSAK-Menü unter Extras/Optionen oder über die Tastenkombination STRG-A:
GSAK - Optionen

Es öffnet sich nun das Optionsfenster, welches über Reiter verschiedene Bereiche beinhaltet.

Im ersten Bereich geht es um allgemeine Einstellungen:

GSAK - Allgemeine Optionen

Im Bild oben habe ich einige Punkte mit Ziffern markiert. Auf diese Punkte möchte ich näher eingehen:

(1) Doppelklick-Standardaktion

Mit dieser Drop-Down-Box kann eingestellt werden, wie GSAK sich bei einem Doppelklick auf eine Zeile (heisst: einen Cache) verhalten soll.
Möglich sind hier die unterschiedlichsten Aktionen. Sinnvoll erscheinen mir für den Standardanwender:
"Offline im Browser zeigen" - Das Cachelisting wird ohne Internetverbindung mit den in GSAK hinterlegten Daten im Browser angezeigt.
"Wegpunkt bearbeiten" - Öffnet das Wegpunkt-Editierfenster, in welchem die Daten des Caches geändert werden können.
"Geocaching.com" - Öffnet den Cache auf www.geocaching.com - hier ist eine Internetverbindung nötig!

(2) Erkennungsmethode für gefundene Caches

Beim Einlesen von externen Daten (Pocket-Query, Datenverbindung zu www.geocaching.com etc.) kann GSAK automatisch eigene Logeinträge in den Cachelistings und eigene Caches erkennen. Dafür benötigt das Programm eine Information, wie der Benutzer erkannt werden soll. Dies kann auf verschiedene Arten geschehen:
"Exakt" - Der im Textfeld angegebene Username muss genau dem Usernamen in der Datenquelle entsprechen. Bei mir wäre das "skrell"
"Wildcard" - Der im Textfeld angegebene Username kann Wildcards enthalten, also z. B. "skre??". Dann wäre aber auch "skrema" ein Treffer.
"Owner ID#" - Der User wird mit der eindeutigen User-ID bei www.geocaching.com identifiziert. Dies ist die sicherste Methode!
Die User-ID bei geocaching.com kann man direkt unter www.geocaching.com/account einsehen und nennt sich dort "Member ID":
GSAK - Member ID
"RegEx" - Im Textfeld wird eine sogenannte Regular Expression angegeben. Auch hier kann es zu Fehltreffern kommen.

(3) Pfade

Diese Pfade müssen im Normalfall nicht angepasst werden. Man kann an dieser Stelle aber nachschauen, wo GSAK bestimmte Daten (Generelle Anwendungsdaten wie Makros etc.) oder die Datenbank speichert.

(4) Verhalten der generellen Anwendungsmaske

In diesem Bereich kann das Verhalten von GSAK an einigen Stellen festgelegt werden.
Als sinnvoll erachte ich hier die ersten beiden Punkte (Sortieren bei neuem Zentrum und zum ersten Eintrag bei Änderung der Sortierreihenfolge springen). Die Auswahl ist aber reine Geschmacks- und Gewohnheitssache.

(5) Automatische Sicherung

GSAK ist in der Lage, beim Beenden eine automatische Sicherung durchzuführen. Als IT-ler bin ich natürlich immer für eine regelmässige Datensicherung.
Um diese Funktion generell einzuschalten, muss das Häkchen bei "Aktivieren" gesetzt sein.
Ein Haken bei "Fragen" führt eine Sicherung erst nach einer Bestätigung durch. Dies ist sinnvoll, da das Anlegen einer Datensicherung je nach Datenmenge (und vor allem wenn die Bilder mit eingeschlossen sind) recht lange dauern kann.
Wird "Bilder einschließen" aktiviert, so werden vorhandene Cache- oder Log-Fotos mit in die Sicherung eingeschlossen. Diese Funktion erachte ich als überflüssig, sofern man eine nicht allzu langsame Internetverbindung hat. Denn diese Fotos lassen sich jederzeit wieder von www.geocaching.com herunterladen.
Mit "Häufigkeit" kann geregelt werden, ob bei jedem Beenden von GSAK gesichert werden soll ("1"), oder nur bei jedem x. Mal.
Im Textfeld darunter kann der Pfad zur Sicherung geändert werden.

(6) Smart Names

GSAK erstellt zu jedem Eintrag in der Datenbank automatisch einen eindeutigen "Smart Name". Dieser versucht möglichst kompakt einen Namen für den Cache zu erzeugen, damit man auch bei GPS-Geräten, welche nur eine bestimmte Anzahl an Zeichen pro Wegpunkt anzeigen können, eine gute Identifikation möglich ist.

Sinnvoll ist es, hier in der Zeile "Worte weglassen" noch einige deutsche Artikel hinzuzufügen. Meine Zeile sieht hier wie folgt aus:
"the;this;a;is;der;die;das;ein;eine"

Weiter kann noch die Länge der Smart Names angepasst werden. Dies sollte die maximale Anzahl an Zeichen sein, welche Euer GPS bei Wegpunkten als Namen anzeigen kann.

Standardmässig werden nur die Buchstaben von a-z, A-Z und die Ziffern 0-9 bei der Bildung der Smart Names berücksichtigt. Möchte man z. B. auch die deutschen Umlaute in den Smart Names bekommen, so müssen diese in das Feld neben "Zeichen behalten" eingetragen werden (also z. B. "äöüÄÖÜß").

Bei Konversionen kann vor der Bildung der Smart Names ein Ersetzen vorgenommen werden. Füllt man das Feld z. B. mit "Powertrail=PT;Deutschland=D", so wird aus dem Cachenamen "Powertrail durch Deutschland #1" zunächst "PT durch D #1" bevor der Smart Name gebildet wird.


So, das waren jetzt erst einmal die wichtigsten Einstellungen im ersten Reiter. Die restlichen Options-Reiter werden wir im nächsten Teil behandeln.

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